Wir leben in einer Zeit sehr schneller Entwicklungen. Der moderne Mensch ist einem Informationsbombardement, sogenannten Entdeckungen, ausgesetzt. Diese erscheinen
mit der angeblichen Autorität der "Wissenschaft" und versuchen, ihn zu überzeugen, das sie nur seinem Wohlbefinden dienen. Die von der großen Finanzkrise erschütterte Gesellschaft hat die Menschen sehr vorsichtig, voreingenommen und vielleicht auch aufmerksam gegenüber dem gemacht, was sie hören und welche Aussage sie annehmen oder zurückweisen.

 

Zuletzt lasen wir die Veröffentlichung einer mehrjährigen Untersuchung einer führenden Universität der USA, die uns empfahl, Menschen fragen, die Erfahrung mit den Dingen haben, die wir tun wollen, wenn wir mit unseren Entscheidungen glücklich sein wollen.
Hier ist ein Zitat aus dieser Veröffentlichung "Wollen Sie lernen, wie Sie Zufriedenheit erreichen können? Fragen Sie einen Fremden"! Dies untermauert die neue Studie des Fachbereiches Psychologie der angesehenen Harvard Universität aus den USA, in der dargelegt wird, daß die Erfahrung eines Anderen für unser Leben viel hilfreicher sei, als unsere eigenen Annahmen und Vorstellungen. In einem Experiment sollte beispielsweise ein Gruppe Frauen den Erfolg ihrer ersten Verabredung mit eine Mann auf der Basis des von diesem Mann erstellten Profils und seinem Photo vorhersagen. Hingegen sollte eine andere Frauengruppe die gleiche Vorhersage treffen, hierbei jedoch von Erfahrungen anderer Frauen geleitet, die in der Vergangenheit Erfahrungen mit diesem Mann gemacht hatten. Das Ergebnis zeigte, alle Frauen, die den Erfahrungen Anderer vertrauten, fanden Übereinstimmungen mit ihren eigenen Erfahrungen.
Mit anderen Worten, ein Mann oder eine Frau, die außereheliche Beziehungen suchen, müssen nur einen "Freund" fragen, der diesbezüglich über Erfahrungen verfügt. Ein junger Mann, der daran denkt, mit dem Rauchen, Alkohol trinken oder Drogen nehmen beginnen zu wollen, weiß nun, was er tun muß. Nicht Vater oder Mutter und um Gottes Willen auch nicht das Wort Gottes fragen, sondern die, die damit Erfahrung haben. Ich besprach diese Dinge mit einem weisen alte Mann und er sagte mir einfach: "Haben die so genannten weisen Menschen nicht das Märchen vom Fuchs gelesen, dem der Schwanz abgeschnitten wurde". Die Weisheit des Alten erstaunte mich dermaßen, dass ich mit offenem Mund dasaß. Der Fuchs, dem der Schwanz abgeschnitten wurde, ging unter den anderen Tieren des Waldes umher und suchte sie zu überzeugen, sich ebenfalls den Schwanz abschneiden zu lassen, weil er angeblich ohne Schwanz sehr glücklich war,
bis einige Tiere die Hinterlist des Fuchses aufdeckten. Wir könnten den Rat des Artikels folgen, aber wir müssen Menschen fragen, die aufrichtig und ehrlich sind. Die Ratschläge Salomos diesbezüglich sind bemerkenswert - ein Mann
mit viel Lebenserfahrung lehrt uns: "Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus. Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse." (Prediger, 12:13 - 14).
In einer Gesellschaft, die schier trunken wandelt, ist es wichtig für uns, dem Wort Gottes mit Freude zu folgen und den Herrn Jesus Christus kennen zu lernen, welcher der "Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst" ist. Er ist nicht nur ein gütiger und vollkommener Ratgeber, er gibt auch den Menschen Stärke, damit sie seinen Weg folgen können. "Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl." (Psalm 1:1 - 3).
(AP/hpm)